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Schäden durch Flöhe
Nach jedem Flohstich beginnt die Haut zu jucken und rötet sich. Bei Flohbefall fühlt sich Ihr Tier nicht nur unwohl und kratzt sich ständig, Flöhe können richtig krank machen, indem sie Blutarmut und Allergien auslösen und Krankheiten übertragen. Oft genug kommt es außerdem vor, dass Flöhe vom Tier auf den Menschen überspringen. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Sagen Sie den Flöhen den Kampf an und sorgen Sie vor, dass es zu keinem neuen Befall Ihres Tieres kommt.
Hier können Sie mehr erfahren über die krankmachende Wirkung von Flöhen.
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Juckreiz
Der Flohstich alleine führt zu Juckreiz, der teilweise sehr heftig werden kann. Meist ist das darauf folgende starke Kratzen des Tieres für den Besitzer der erste Hinweis auf Flohbefall. Bei einer Entzündung des Flohstiches oder der Kratzstellen kann der Flohbefall auch zu Rötung und Schmerzen führen.
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Blutarmut (Anämie)
Die
enorme Reproduktionsleistung der Flöhe erfordert eine
riesige Blutaufnahme. Im Durchschnitt nehmen weibliche Flöhe
das 15-fache ihres Körpergewichtes pro Tag an Blut auf. Das entspricht
etwa 1 ml Blut für 72 weibliche Flöhe. Aufgrund des
Blutverlustes bei starkem Flohbefall kann es daher zu Anämien
und gelegentlich sogar zum Toddes Wirtstieres kommen. Diese
schweren Folgen werden verständlicher, wenn man bedenkt, dass 220
Flöhe etwa 10% des Blutes eines 0,5 kg schweren Welpen aufnehmen
können und so das Tier innerhalb kürzester Zeit unter einer Blutarmut
zu leiden beginnt.
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Flohstichallergie
Die Flohstichallergie ist eine allergische Reaktionauf den Flohspeichel,
die meist zu schweren Hautentzündungen führt, die
mit Rötungen, Krusten, Haarausfall und teilweise heftigem Juckreiz einhergehen.
Betroffen sind vor allem Hals, Rücken, Schwanzwurzel und Bauch.
Bakterielle Infektionen propfen sich auf, eitrige Hautveränderungen
sind die Folge.
Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Therapie
der Flohstichdermatitis ist die geeignete Ursachenbekämpfung,
d.h. das Tier vollständig und dauerhaft von Flöhen zu befreien, damit
es nicht mit Flohspeichel in Kontakt kommt. Da die allergische Reaktion nach
dem Stich des Flohes bei sensibilisierten Tieren ausgelöst wird, sind solche
Flohmittel nicht empfehlenswert, die der Floh erst über das Blut aufnehmen muss.
Flohstichallergie
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Übertragung von Bandwürmern
Flöhe spielen bei der Übertragung einer Bandwurmart namens Dipylidium caninum (Gurkenkernbandwurm) eine ganz wesentliche Rolle. Die Eier des Wurms werden bereits von den Flohlarven aufgenommen. In der Larve und später im Floh entwickelt sich daraus ein infektiöses Bandwurmstadium. Wird der Floh bei der Fellpflege verschluckt, setzt sich im Darm des Hundes/der Katze ein neuer Bandwurm fest.
Bandwürmer
Auch der Mensch kann sich mit dem Gurkenkern-Bandwurm infizieren, wenn z.B. Babys und Kleinkinder versehentlich infizierte Flöhe aufnehmen. Diese Erkrankung nennt sich Dipylidiasis.
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