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Frontline FAQ

Ansteckende Leberentzundung

Diese Infektionskrankheit des Hundes wird durch ein Virus, das Canine Adenovirus 1 (CAV-1) hervorgerufen, das ähnlich wie bei der Staupe übertragen wird. Die ansteckende Leberentzündung heißt mit dem Fachausdruck Hepatitis contagiosa canis, abgekürzt H.c.c..

Ihre klinischen Erscheinungen sind denen der Staupe recht ähnlich. Die Hunde haben Fieber, keinen Appetit und sind im Bauchraum schmerzempfindlich. Es zeigen sich auch Durchfall, Entzündungen im Rachen und nervöse Störungen. Da viele Organe betroffen sind, ist das Krankheitsbild allerdings wenig einheitlich.

Als spätere Folgen der Infektion können Trübungen der Hornhaut auftreten, die zu vermindertem Sehvermögen führen. Der Hund kann sogar erblinden. Auch diese Infektionskrankheit endet tödlich, deshalb ist die vorbeugende Impfung dringend zu empfehlen.

In Deutschland konnte das Canine Adenovirus bereits erfolgreich durch Impfungen bekämpft werden, jedoch ist das Virus in den Ländern Osteuropas noch verbreitet. Vor allem Welpen sind besonders empfänglich für dieses Virus. Für den Menschen ist dieses Virus nicht gefährlich.

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Was passiert bei meinem Hund, wenn er sich mit der H.c.c. angesteckt hat?

Das hoch ansteckende Virus wird von infizierten Hunden, auch gesund erscheinenden, mit dem Harn ausgeschieden. Für eine Infektion reicht schon das Beschnüffeln der Genitalien. Es dringt in den Körper des Hundes ein und schädigt seine Zielzellen: Leberzellen, Immunzellen und die Zellen, die die Blutgefäße und Nieren von innen auskleiden.
Im Laufe der Erkrankung kommt es zu hohem Fieber, Mattigkeit mit Fressunlust und Schmerzhaftigkeit im Bauchbereich.
Weitere Symptome können Blutgerinnungsstörungen, Nasen- und Augenausfluss, Brechdurchfall, Gelbsucht und gelegentlich auch Gehirnentzündungen sein. Sobald die Nieren infiziert sind, wird das Virus monatelang mit dem Harn ausgeschieden. Befindet sich der Hund in der Genesungsphase, können trotzdem noch Schäden auftreten (Trübung der Hornhaut).

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Wie funktioniert eine Impfung gegen die ansteckende Leberentzündung?

Der durch die Impfung aufgebaute Schutz wird durch das Canine Adenovirus 2 (CAV-2), ein dem H.c.c.-Virus verwandten Typ,  hervorgerufen. Dieses Virus infiziert nur die Gewebe des Atmungstraktes und ist am Zwingerhustenkomplex beteiligt.
Die Impfstämme dieses Virus lösen aber keine Krankheitserscheinungen aus, sondern bauen einen übergreifenden Schutz auf, der auch gegen das Adenovirus 1 (CAV-1), den Erreger der Leberentzündung, gerichtet ist.
Im Impfbuch Ihres Hundes erkennen Sie diese Impfkomponente am H auf dem Aufkleber im entsprechenden Impfstofffeld.

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