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Mehr zur Entwicklung von Zecken
Wie entwickeln sich Zecken?
Die Begattung erfolgt meist auf dem Wirt. Das viel kleinere Männchen stirbt nach der Begattung und saugt kaum. Findet man prall vollgesogene Zecken, handelt es sich daher um Weibchen, die die Blutmahlzeit zur Eiproduktion benötigen. Nachdem das erwachsene Weibchen ausgiebig Blut gesaugt hat, fällt es ab und legt innerhalb von 3 Monaten etwa 1000 - 3000 Eier. Anschließend stirbt es.
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| Lebenszyklus einer Zecke |
Unter optimalen Umweltbedingungen entwickeln sich aus den Eiern in 20-43 Tagen die Larven. Diese sind nur etwa stecknadelkopfgroß und daran zu erkennen, dass sie nur 3 Beinpaare besitzen. Sie befallen als Zwischenwirte vor allem Kleinsäuger wie die Rötelmaus und Gelbhalsmaus, verschiedene Vogelarten und Eidechsen. Nach der Blutaufnahme fällt die Larve wieder ab und häutet sich in 5-7 Wochen zur Nymphe (4 Beinpaare), die nun auch schon große Säugetiere befällt. Die vollgesogenen und wiederum abgefallenen Nymphen entwickeln sich dann in 8 bis 10 Wochen zu den adulten Zecken. Der Holzbock ist damit eine dreiwirtige Zecke und hat einen sehr langen Entwicklungszyklus, der unter unseren klimatischen Bedingungen zwei bis drei Jahre dauert und sich hauptsächlich in der Laubschicht des Waldbodens abspielt.
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